UX vs. UI: Der Unterschied einfach erklärt
UX und UI sind nicht dasselbe, auch wenn beide oft in einem Atemzug genannt werden. UX (User Experience) beschreibt das gesamte Erlebnis, das ein Mensch mit Ihrem Produkt, Ihrer Website oder Ihrer App hat: ob er findet, was er sucht, ob die Abläufe logisch sind und ob er sein Ziel ohne Frust erreicht. UI (User Interface) ist die sichtbare und bedienbare Oberfläche: Layout, Farben, Schriften, Buttons, Icons und Interaktionen. UX legt fest, wie etwas funktioniert. UI legt fest, wie es aussieht und sich bedienen lässt. Erfolgreich wird ein digitales Produkt erst, wenn beides zusammenpasst.
Kurz gesagt
- UX umfasst die gesamte Nutzererfahrung: Research, Informationsarchitektur, User Flows, Wireframes, Prototypen und Tests.
- UI ist ein Teilbereich der UX und gestaltet die konkrete Oberfläche: Layout, Farbsystem, Typografie und interaktive Elemente.
- UX-Designer arbeiten meist früher im Projekt am Bauplan, UI-Designer setzen darauf das visuelle System und die finalen Screens auf.
- Nutzerzentriertes Design kann Zufriedenheit und Conversion-Raten steigern und Entwicklungskosten senken.
- Figma oder Adobe XD: Figma wird aktiv weiterentwickelt, Adobe XD erhält seit 2023 keine neuen Funktionen mehr.
Inhaltsverzeichnis
- UX und UI: zwei Ebenen eines Produkts
- Was UX-Design umfasst
- Was UI-Design umfasst
- UX und UI im direkten Vergleich
- Praxisbeispiel: ein Checkout aus zwei Perspektiven
- UX-Designer und UI-Designer: Rollen und Fähigkeiten
- Warum UX und UI für Ihr Unternehmen zählen
- Figma oder Adobe XD: welches Tool 2026?
- Unsere Perspektive
- UX und UI aus einer Hand mit Xpert Marketing
- Häufige Fragen
- Quellen
UX und UI: zwei Ebenen eines Produkts
Die einfachste Unterscheidung ist die nach dem Umfang. In einem Fachbuchkapitel bei Springer Nature wird UX als das gesamte Erlebnis bei der Handhabung eines Produkts beschrieben, UI als die visuelle und funktionale Gestaltung der Benutzerschnittstelle eines technischen Produkts. Dort wird auch betont, dass erst das Zusammenspiel beider Disziplinen ein Produkt schafft, das funktioniert, gefällt und begeistert.
UX ist damit die übergeordnete Ebene. Sie beginnt nicht erst auf dem Bildschirm, sondern bei der Frage, warum jemand Ihr Produkt überhaupt nutzt, wie er darauf stößt und was nach dem Kauf passiert. UI dagegen bezieht sich auf digitale Oberflächen: auf das, was Nutzer sehen, antippen, scrollen und anklicken.
Auch Figma ordnet UI als Teilbereich der UX ein: UI betrifft Interaktivität, Erscheinungsbild und Bedienbarkeit eines Screens, UX das Gesamterlebnis mit Produkt oder Website. Die beiden Begriffe stehen also nicht nebeneinander, sondern ineinander.
Ein hilfreiches Bild: UX ist der Grundriss eines Hauses, also wo die Räume liegen und wie man sich darin bewegt. UI ist die Innenausstattung, also Materialien, Licht und Türgriffe. Ein schöner Türgriff an der falschen Stelle hilft niemandem. Ein perfekter Grundriss ohne Ausstattung wirkt kalt und unfertig.
Was UX-Design umfasst
UX-Design beantwortet die Frage: Erreichen Nutzer ihr Ziel schnell, sicher und mit gutem Gefühl? Dafür braucht es Methoden, die weit vor dem ersten Screen ansetzen.
- User Research: Interviews, Umfragen und Beobachtungen zeigen, was Ihre Zielgruppe wirklich braucht und wo sie heute scheitert.
- Personas und Customer Journeys: Aus den Daten entstehen Nutzerprofile und eine Übersicht aller Berührungspunkte, vom ersten Suchergebnis bis zum Support.
- Informationsarchitektur: Inhalte werden so strukturiert, dass Navigation, Menüs und Kategorien der Logik der Nutzer folgen, nicht der internen Organisation.
- User Flows: Jeder Ablauf, etwa Registrierung, Anfrage oder Checkout, wird Schritt für Schritt definiert.
- Wireframes und Prototypen: Einfache Skizzen und klickbare Modelle machen Abläufe testbar, bevor Design und Entwicklung Budget binden.
- Usability-Tests: Echte Nutzer lösen Aufgaben am Prototyp. Wo sie zögern oder abbrechen, wird nachgebessert.
Zur UX gehören außerdem Barrierefreiheit, Ladezeiten und die Frage, wie konsistent sich eine Marke über alle Kanäle anfühlt. Wer etwa einen Shop für alle Nutzergruppen zugänglich machen will, findet in unserem Leitfaden zu barrierefreiem Webdesign nach BFSG und WCAG 2.2 die konkreten Anforderungen. Und weil eine langsame Seite jede gute Nutzerführung ausbremst, gehört auch die Optimierung der Core Web Vitals in jedes ernsthafte UX-Projekt.
Was UI-Design umfasst
UI-Design übersetzt die Struktur der UX in eine Oberfläche, die verständlich, markenkonform und angenehm zu bedienen ist. Typische Aufgaben:
- Layout und Raster: Wo sitzen Überschriften, Bilder, Formulare und Call-to-Actions? Wie verhält sich die Seite auf Smartphone, Tablet und Desktop?
- Farbsystem: Primär-, Sekundär- und Signalfarben, die zur Marke passen und ausreichend Kontrast bieten.
- Typografie: Schriftarten, Größen und Hierarchien, die auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar sind.
- Interaktive Elemente: Buttons, Formularfelder, Dropdowns, Schieberegler, Hover- und Fehlerzustände.
- Microinteractions und Animationen: Kleine Rückmeldungen, etwa ein Häkchen nach dem Absenden, die Sicherheit geben.
- Designsystem und Styleguide: Wiederverwendbare Komponenten, damit Ihr Produkt über Hunderte Screens hinweg einheitlich bleibt.
Gutes UI-Design ist eng mit Ihrer visuellen Identität verknüpft. Farben, Bildsprache und Tonalität müssen auf der Website genauso wiedererkennbar sein wie in Kampagnen oder auf Social Media. Deshalb lohnt es sich, UI nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Branding und Content zu planen.
UX und UI im direkten Vergleich
| Kriterium | UX-Design | UI-Design |
|---|---|---|
| Leitfrage | Funktioniert es für den Nutzer? | Wie sieht es aus und wie bedient man es? |
| Umfang | Gesamte Customer Journey, auch offline | Digitale Oberflächen und Screens |
| Zeitpunkt im Projekt | Früh: Research, Konzept, Struktur | Danach: visuelle Umsetzung, Feinschliff |
| Typische Ergebnisse | Personas, User Flows, Sitemaps, Wireframes, Testberichte | Styleguides, Komponenten, High-Fidelity-Mockups |
| Methoden | Interviews, Umfragen, Usability-Tests, Analytics | Raster, Farb- und Typosysteme, Interaktionsdesign |
| Erfolgsmessung | Task-Erfolg, Abbruchraten, Conversion, Zufriedenheit | Konsistenz, Lesbarkeit, Klickraten auf Elemente |
| Nähe zu | Strategie, Produktmanagement, Business Analysis | Branding, Grafikdesign, Frontend-Entwicklung |
Die Tabelle zeigt: Die Grenzen sind fließend. In kleineren Teams übernimmt oft eine Person beide Rollen, in großen Produktteams sind die Aufgaben klar getrennt.
Praxisbeispiel: ein Checkout aus zwei Perspektiven
Nehmen wir einen Onlineshop, bei dem viele Kunden im Bezahlprozess abbrechen.
Die UX-Perspektive fragt nach dem Warum. Die Analytics-Daten zeigen, dass die meisten Nutzer beim Schritt “Konto anlegen” aussteigen. In Tests sagen Kunden, sie wollten nur schnell bestellen. Die UX-Lösung: Gastbestellung ermöglichen, die Zahl der Schritte von fünf auf drei reduzieren, Versandkosten früher anzeigen, damit es am Ende keine Überraschung gibt.
Die UI-Perspektive fragt nach dem Wie. Der Fortschrittsbalken zeigt klar, in welchem Schritt man sich befindet. Der Button “Jetzt kaufen” ist farblich hervorgehoben und auf dem Smartphone mit dem Daumen erreichbar. Fehlermeldungen erscheinen direkt am Feld, nicht erst nach dem Absenden. Vertrauenssignale wie Zahlungslogos sitzen dort, wo die Kaufentscheidung fällt.

Erst beides zusammen löst das Problem. Ein schönerer Button ändert nichts, wenn der Ablauf zu lang ist. Ein kürzerer Ablauf verliert Wirkung, wenn der nächste Schritt optisch nicht erkennbar ist. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre eigene Website Nutzer verliert, ist ein strukturierter UX-Audit mit Checkliste der schnellste Einstieg. Für einzelne Kampagnenseiten gelten dieselben Prinzipien, die wir im Beitrag zum Design von Landingpages, die konvertieren beschreiben.
UX-Designer und UI-Designer: Rollen und Fähigkeiten
Wer ein Team aufbaut oder eine Agentur beauftragt, sollte wissen, welche Kompetenzen wofür stehen.
UX-Designer bringen analytisches Denken, Empathie und Methodenwissen mit. Sie führen Interviews, werten Daten aus, moderieren Workshops und übersetzen Erkenntnisse in Strukturen. Gute UX-Designer argumentieren mit Belegen: Testergebnissen, Nutzerzitaten, Kennzahlen. Sie arbeiten eng mit Produktmanagement, Marketing und Entwicklung zusammen.
UI-Designer verbinden Gestaltungskompetenz mit technischem Verständnis. Sie beherrschen Raster, Farbtheorie und Typografie, bauen skalierbare Komponenten und wissen, was sich im Frontend sauber umsetzen lässt. Sie sorgen dafür, dass Markenidentität und Bedienbarkeit auf jedem Gerät zusammenpassen.
Dass UX längst ein fester Bestandteil der digitalen Organisation ist, zeigt auch die Berufsnomenklatur 2025 des Cigref: Der französische Verband großer IT-Anwender hat den UX Designer als eigene Rolle in digitalen Abteilungen aufgenommen, zuständig für intuitive, inklusive und barrierefreie Oberflächen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts.
So arbeiten beide Rollen im Projekt zusammen
- Research und Zieldefinition: UX klärt Zielgruppe, Probleme und Business-Ziele. UI ist bereits dabei, um Markenvorgaben und visuelle Anforderungen einzubringen.
- Struktur und Flows: UX entwickelt Informationsarchitektur, User Flows und Wireframes.
- Erste Tests: Klickbare Low-Fidelity-Prototypen werden mit Nutzern geprüft und überarbeitet.
- Visuelles System: UI entwickelt Styleguide, Komponenten und Screens auf Basis der getesteten Struktur.
- High-Fidelity-Prototyp: Beide Rollen verwandeln Wireframes gemeinsam in detailgetreue, funktionsfähige Mockups, wie es auch Figma als typischen Ablauf beschreibt.
- Übergabe an die Entwicklung: Specs, Assets und Dokumentation gehen an das Entwicklerteam, beide Designer begleiten die Umsetzung.
- Messen und optimieren: Nach dem Launch zeigen Analytics und Feedback, wo nachgeschärft werden muss.
Der wichtigste Punkt: Diese Schritte laufen nicht strikt nacheinander ab. Gute Teams arbeiten iterativ und stimmen sich laufend ab, statt Ergebnisse “über den Zaun” zu werfen.
Warum UX und UI für Ihr Unternehmen zählen
Design ist keine Geschmacksfrage, sondern ein Geschäftsfaktor. Das International Requirements Engineering Board hält fest, dass nutzerzentriertes Design die Zufriedenheit und die Conversion-Raten erhöhen und Entwicklungskosten senken kann. Der Grund ist einfach: Wer Funktionen an echten Bedürfnissen ausrichtet, baut weniger am Bedarf vorbei und muss seltener teuer nachbessern.
Auch der Berufsverband UXPA beschreibt den wirtschaftlichen Nutzen von Usability: höhere Produktivität der Nutzer, geringere Schulungs- und Supportkosten und mehr Wiederholungskäufe. Für Unternehmen bedeutet das konkret:
- Mehr Umsatz: Weniger Abbrüche im Funnel, höhere Conversion-Raten bei Anfragen und Käufen.
- Weniger Kosten: Probleme werden im Prototyp gefunden, nicht nach dem Go-live im Code.
- Weniger Support: Verständliche Oberflächen reduzieren Rückfragen und Fehlbedienungen.
- Stärkere Marke: Ein konsistentes, hochwertiges Interface zahlt direkt auf Vertrauen und Wiedererkennung ein.
- Bessere Sichtbarkeit: Schnelle, gut strukturierte Seiten unterstützen auch Ihre SEO-Ziele.
Damit diese Effekte sichtbar werden, braucht es klare Kennzahlen. Welche KPIs sich dafür eignen, von Customer Satisfaction bis Customer Effort Score, zeigen wir im Beitrag Kundenerlebnis messen.
Figma oder Adobe XD: welches Tool 2026?
Wer heute UX- und UI-Projekte plant, stellt sich fast immer auch die Tool-Frage. Die Antwort ist inzwischen eindeutig.
Figma läuft im Browser, wird aktiv weiterentwickelt und erlaubt echte Zusammenarbeit in Echtzeit: Mehrere Personen arbeiten gleichzeitig in derselben Datei. Laut einem aktuellen Vergleich von SaaSProbe wurde die Zusammenarbeit in Adobe XD erst später ergänzt und erreichte nie dieselbe Nahtlosigkeit.
Adobe XD ist eine vektorbasierte Plattform für Mac und Windows. Adobe selbst beschreibt Funktionen wie Creative Cloud Libraries, Cloud-Dokumente, Review-Links, Kommentare und Design-Specs für die Entwicklerübergabe. Entscheidend für neue Projekte: XD befindet sich im Wartungsmodus. Seit September 2023 sind keine neuen Funktionen geplant, es gibt nur noch kritische Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen. Der Einzeltarif wird nicht mehr verkauft, Zugang besteht gegebenenfalls noch über ein aktives Creative-Cloud-Abo.
| Kriterium | Figma | Adobe XD |
|---|---|---|
| Entwicklungsstand | Aktiv weiterentwickelt | Wartungsmodus, keine neuen Funktionen seit September 2023 |
| Plattform | Browser plus Desktop-App | Desktop-App für Mac und Windows |
| Zusammenarbeit | Echtzeit-Bearbeitung durch mehrere Personen | Review-Links und Kommentare, Co-Editing später ergänzt |
| Entwicklerübergabe | Dev Mode mit eigenem Dev-Seat | Design-Specs und Assets über Freigabelinks |
| Kostenloser Einstieg | Starter-Plan kostenlos | Kein Einzeltarif mehr erhältlich |
| Kostenpflichtige Tarife | Seat-basiert, ab 3 US-Dollar pro Monat (Collab-Seat, Professional) | Nur über bestehendes Creative-Cloud-Abo |
Was Figma kostet
Die Preisseite von Figma weist die Tarife in US-Dollar aus und rechnet nach Seats, also nach Art des Zugangs pro Person:
- Starter: kostenlos, mit unbegrenzten Entwürfen, UI-Kits und Vorlagen sowie 150 KI-Credits pro Tag, maximal 500 pro Monat.
- Professional: 16 US-Dollar pro Monat für einen Full Seat, 12 US-Dollar für einen Dev Seat, 3 US-Dollar für einen Collab Seat.
- Organization (jährliche Abrechnung): 55 US-Dollar pro Monat Full, 25 US-Dollar Dev, 5 US-Dollar Collab.
- Enterprise (jährliche Abrechnung, über den Vertrieb): 90 US-Dollar pro Monat Full, 35 US-Dollar Dev, 5 US-Dollar Collab.
Ein Full Seat umfasst alle Figma-Produkte. Der Dev Seat ist für Entwickler gedacht und enthält Dev Mode sowie Lese- und Kommentarrechte im Design. Der Collab Seat eignet sich für Stakeholder, die Entwürfe sichten, kommentieren und in FigJam mitarbeiten. Prüfen Sie vor der Buchung die aktuelle Preisseite, da Softwareanbieter ihre Tarife regelmäßig anpassen.
Unsere Empfehlung für die Tool-Frage: Für neue Projekte ist Figma der aktuelle Standard. Bestehende XD-Dateien lassen sich weiter öffnen, mittelfristig lohnt sich aber eine geplante Migration, damit Designsystem und Zusammenarbeit zukunftssicher bleiben.
Unsere Perspektive
Wir erleben in Projekten immer wieder dieselbe Situation: Ein Unternehmen möchte “ein neues Design” und meint damit die Oberfläche. Das eigentliche Ziel ist aber fast immer ein geschäftliches: mehr Anfragen, mehr Käufe, weniger Abbrüche. Genau deshalb trennen wir UX und UI in der Planung, aber nie in der Verantwortung.
Unser Ansatz beginnt mit Marktforschung und Daten. Wir analysieren, wie Ihre Zielgruppe sucht, entscheidet und kauft, und leiten daraus Struktur und Nutzerführung ab. Erst dann entsteht die Oberfläche, eng verzahnt mit Ihrer Markenidentität, Ihrem Content und Ihren Kampagnen.
Der Vorteil eines 360°-Teams liegt darin, dass Strategie, Branding, UX/UI, Entwicklung, SEO und Analytics an einem Tisch sitzen. So passt der Button nicht nur ins Design, sondern auch zur Kampagne, die den Traffic bringt, und zu den KPIs, an denen wir den Erfolg messen. Für uns ist gutes Design dann gelungen, wenn es messbar wirkt.
Xpert
UX und UI aus einer Hand mit Xpert Marketing
Sie planen einen Relaunch, einen Onlineshop oder eine eigene App? Im Bereich Web, Technologie & Innovation entwickeln wir Websites, UX/UI-Konzepte, E-Commerce-Plattformen und individuelle Apps, gestützt auf Research und fortschrittliche Analytics.

Weil wir als 360°-Agentur auch Strategie, Branding, Content und Digital Marketing abdecken, greifen Konzept, Design und Vermarktung nahtlos ineinander. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie auf unserer Seite Leistungen von Xpert Marketing. Mehr zu Methoden und dem Einstieg ins Thema lesen Sie in unserem Beitrag UX/UI-Design in der Praxis.
Häufige Fragen
Sind UX und UI dasselbe?
Nein. UX beschreibt das gesamte Erlebnis eines Nutzers mit einem Produkt, von der ersten Berührung bis zur Nachbetreuung. UI ist ein Teilbereich davon und gestaltet die sichtbare, bedienbare Oberfläche. Beide verfolgen dasselbe Ziel, arbeiten aber auf unterschiedlichen Ebenen.
Was kommt zuerst, UX oder UI?
In der Regel beginnt UX: Research, Struktur, User Flows und Wireframes bilden den Bauplan. Darauf baut das UI-Design mit Styleguide, Komponenten und finalen Screens auf. In der Praxis arbeiten beide Rollen iterativ und stimmen sich laufend ab.
Ersetzt KI UX- und UI-Designer?
KI-Funktionen sind inzwischen fester Teil der Design-Tools, Figma etwa enthält schon im kostenlosen Starter-Plan tägliche KI-Credits. Sie beschleunigen Entwürfe, Varianten und Routineaufgaben. Die Entscheidungen, welche Probleme Nutzer haben, welcher Ablauf zu Ihren Geschäftszielen passt und wie Ihre Marke wirken soll, bleiben Aufgabe erfahrener Designer.
Ist UI/UX-Design ein IT-Beruf?
Ja, zunehmend. Die IT-Berufsnomenklatur 2025 des französischen Verbands Cigref führt den UX Designer als eigene Rolle in digitalen Abteilungen. In vielen Unternehmen sitzen UX- und UI-Designer im Produkt- oder Digitalteam, eng verbunden mit Entwicklung und Marketing.
Figma oder Adobe XD: was sollte ich 2026 nutzen?
Für neue Projekte Figma. Es wird aktiv weiterentwickelt, unterstützt Echtzeit-Zusammenarbeit und bietet einen kostenlosen Einstieg. Adobe XD erhält seit September 2023 keine neuen Funktionen mehr und ist nicht mehr als Einzeltarif erhältlich.
Quellen
- Springer Nature: UI + UX
- Figma: UI vs. UX, der Unterschied
- Cigref: IT Job Profiles Nomenclature, 2025 Edition
- IREB: Integrating User-Centric Design in Business Analysis
- UXPA International: The ROI of Usability
- SaaSProbe: Figma vs Adobe XD
- Figma: Plans & Pricing



